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LIDYA KOGAN

Mitglied des Russischen Künstlerverbandes

Sekretär der Föderation der Aquamalerei

Lebenslauf

1951 in Moskau in einer Ingenieurs-Familie geboren.

Georgarfie-Studium an der Moskauer Universität.

Arbeit als Biogeograf in den verschiedensten Gebieten der ehemaligen Sowjetunion : (Moskau, Ryasan, Twer, Baikal, Altei, Kasachstan, Karelien, Wolgograd, Karpaten, Krasnojarsk).

Besteigung der Felsen im berühmten Krasnojarsker Naturschutzgebiet Stolby (Pfeiler)

Arbeiten im Altei in Höhen von 2000-3000 m.

War lange Zeit im Baltikum (Riga, Jurmala, Vilnjus, Kaunas, Estland), in der Ukraine (Kiew, Lwow), in Taschkent und Samarkand und zweimal in Polen.

Gegenwärtig tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsinstituts für traditionelle medizinische Heilverfahren.

Malt für die Veröffentlichungen des Instituts mit Tusche und Feder botanisch richtig wiederzuerkennende Pflanzen.


  Mein Leben nach dem Studium

Eine Arbeit zugeteilt, wie es üblich war, erhielt ich nach dem Studium nicht. Viele Jahre später erfuhr ich, dass der wahre Grund darin bestand, dass ich als Studentin beim KGB "aufleuchtete". Aus den gleichen Gründen hatte ich auch Unannehmlichkeiten im privaten Leben.

Arbeitete in der Geologie und in der Försterei, in der Geobotanik ? dechiffrierte ich Luftaufnahmen, unterrichtete Geografie in einer Berufsschule???. In den letzten Jahren vor der Perestrojka war leitende Ingenieurin in einem Industrieinstitut für Bodenbewirtschaftung im Moskauer Gebiet und den benachbarten gebieten. Jedes Jahr war ich an Expeditionen zur geobotanischen Bodenuntersuchungen für die Landwirtschaft und die Entwässerungswirtschaft (Wälder, Sträucher, Moore und Sümpfe) beteiligt.

Parallel dazu beendete ich meinen an der Universität begonennen Sprachunterricht, studierte im Fernstudium an der Kuzsthochschule (Drukckunst) und besuchte Batik-Kurse. Wurde Mitglioed des Künstlerverbandes Russlands.

Die letzten 5 Jhare, nachdem unser Thema im Institut nicht weiter bearbeitet wurde. makle ich Pflanzen für die Hämeopati, Unterichte Batik und über die Grundlagen der Malerei.

Ich weiis sehr gut wie es einem geht, wenn das Geld sogar fürs Brot fehlt. Musste sogar als Reinigungskraft zuverdienen, und sorgte für eine "ökologisch saubere" Umgebung (sammelte Flaschen ein). Habe die Freiheiten der Perestrojka mit gefüllten Stiefeln erlebt..

1991 war ich am Weißen Haus, dem Sitz der Russischen Regierung und habe einige unvergessliche Stunden hinter den barrikaden verbracht. Damals konnte ich nicht anders handeln, habe mich später oft dafür geohrfeigt..

Am 1. Mai 1992 habe ich die "Demokratie" in Aktion erlebt als eine Demonstration mit einem mir unbekannten blau-violettem Gas, von dem die Augen schmerzten, auseinandergetrieben wurde. Ich war Zegin des Verrates der Kommunisten, die die Demonstration arganisiert hatten aber rechtzeitig selber verschwanden und die Demonstranten dem eigenen Schicksal überliessen. Ich half den Verletzten.

Seitdem beteilige ich mich fast an keinen politischen Maßnahmen mehr. Ich möchte nicht wieder eine Asutauschbauen in irgendjemned seinem Kamopf um den Fressnapf sein.
 
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